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START / SCHILLER / NUR BARES IST WAHRES

Ochsenwirt Schillers wildes Leben in Stuttgart kostet weit mehr Geld, als er als Regimentsmedikus verdient. Das zeigt schon seine Zeche beim "Ochsenwirt". Er will als einer der ersten Autoren allein vom Schreiben leben. Frei von Verpflichtungen. Erst zum Ende seines Lebens gelingt ihm das.

von Schade
Schillers Nachtleben hat seinen Preis. 50 Gulden leiht er sich von seinem Vorgesetzten, Hauptmann von Schade. Der vertraut ihm. Doch Schiller flieht aus Stuttgart, ohne zu zahlen.

Fricke
Die 150 Gulden für den Erstdruck "Die Räuber" muss er sich leihen. Die Korporalsgattin Fricke bürgt für ihn. Schiller denkt nicht daran, seine Schulden zu begleichen. Inzwischen ist er in Mannheim. Fricke gerät selbst in Geldnot. Sie flieht vor ihren Gläubigern dorthin und wird festgenommen.

Anton Hötzel
Fricke kommt erst frei, als Schillers Vater und sein Vermieter, der Malermeister Anton Hötzel, die Zeche zahlen. Schiller hatte als gelernter Mediziner Hötzels Sohn von einer schweren Krankheit geheilt.

Henriette von Wolzogen
In Bauerbach lässt er es sich gut gehen. Er isst regelmäßig im Gasthaus "Zum braunen Ross" und feiert Gelage. Seine Rechnungen lässt er anschreiben. Der Bauerbacher Geldverleiher Israel leiht Schiller ein paar Hundert Gulden. Schillers Gönnerin Henriette von Wolzogen bürgt für ihn, hält ihn aus und zahlt seine Schulden. Das Geld sieht sie nicht wieder. Schiller findet stets neue Ausreden.

Christian Gottfried Körner
Schillers Mäzen. Er sorgt dafür, dass Schiller von Göschen einen Vorschuss für seine Zeitschrift "Rheinische Thalia" bekommt. Damit kann Schiller seine Mannheimer Schulden begleichen und sich überhaupt die Reise nach Leipzig leisten. Körner bürgt auch für einen Kredit von 300 Gulden, den Schiller beim Geldverleiher Beit aufnimmt und zahlt ein Jahr lang seinen Unterhalt.

Kunze
Schiller will sich anlässlich der Patenschaft des ersten Kindes seines Freundes Körner neu einkleiden. Kunze soll ihm 50 Taler leihen.



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