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Der Fürst gilt als absolutistischer Herrscher, für den das Wohl seines Volkes belanglos ist. Er tritt nicht persönlich auf. Seine Macht ist jedoch für die Dramenfiguren allgegenwärtig. So befürchtet Miller ein "siedenes Donnerwetter", wenn der Fürst von der Beziehung seiner Tochter mit dem Adeligen erfährt. Luise glaubt, der Fürst habe die Verhaftung ihres Vaters wegen Majestätsbeleidigung befohlen. Der Präsident versteht sein Amt als "gefährliche Bahn zum Herzen des Fürsten". Lady Milford nutzt dagegen die menschlichen Schwächen des Herzogs. Sie kann ihn mit seiner Genusssucht, Eitelkeit und Wollust beeinflussen. Der Präsident meint sogar, dass seine "mächtigste Springfedern in die Wallungen des Fürsten hineinreichen". Die Allmacht und Charakterschwäche des Fürsten spiegelt sich in der Willkürherrschaft, Verschwendungssucht und der Ausbeutung wider, die sein Volk zu spüren bekommt.


|FÜRST

|PRÄSIDENT

|FERDINAND

|HOFMARSCHALL

|LADY MILFORD

|WURM

|MILLER

|FRAU MILLER

|LUISE