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Schillers Bauerbacher Exil endet im August 1784.
Der 23-jährige Schiller kehrt zurück nach Mannheim.
Am 1. September soll er seine Stelle als Theaterdichter antreten. Just an diesem Tag wirft ihn die Malaria, "das kalte Fieber" für zwei, drei Wochen aufs Krankenbett. An Fürsorge fehlt es nicht. "Ich war in den besten Händen und wurde wie ein Kind des Hauses gepflegt", schreibt er seiner Gönnerin, Frau von Wolzogen. Im Herbst und Winter packen ihn erneut Fieberanfälle. Seine Hauswirtin verpflegt ihn. Von Krankheitskost hat sie seltsame Vorstellungen. Fleisch oder Fleischbrühen hält sie von ihm fern. Dafür gibt es wochenlang Wassersuppe und Rüben. Schiller verabreicht sich obendrein Unmengen von Chinarinde. Viel hilft viel, denkt er und ruiniert seinen Magen. Trotz der Krankheit arbeit Schiller in fieberfreien Stunden oft nächtelang. Sein Arbeitsfieber zusätzlich zum kalten Fieber schwächt ihn noch weiter. Er will seine Chance als Theaterdichter unbedingt nutzen und nimmt dabei keine Rücksicht auf seinen Körper. 1791 erkrankt Schiller mit 31 Jahren an einer lebensgefährlichen Lungenkrankheit. Davon kann er sich nicht wieder erholen. Im Sommer 1804 schlagen ihn schweres Fieber und Krämpfe nieder. Schon 1805 wirft ihn die Krankheit erneut aufs Lager. Er erholt sich soweit, dass er am 1. Mai 1805 eine Theatervorstellung in Weimar besuchen kann. Dort bricht er in seiner Loge zusammen. Friedrich Schiller Einen Tag später vollendet er den "Demetrius". Am 9. Mai 1805 stirbt er infolge eines Rückfalls seiner Lungenentzündung. Nach Schillers Tod ergibt die Obduktion, dass eigentlich kein Organ mehr funktionstüchtig war. Die Lunge sei brandig, breiartig und ganz desorganisiert gewesen, das Herz ohne Munkelsubstanz, Gallenblase und Milz unnatürlich vergrößert, die Nieren in ihrer Substanz aufgelöst und völlig verwachsen. Bei diesen Umständen muss man sich wundern, wie der arme Mann so lange hat leben können", so der Leibarzt des Weimaraner Herzogs.

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