Schiller und Goethe waren das Zentralgestirn des deutschen Geisteslebens.
"Er ist ein Egoist in ungewöhnlichem Grade" schrieb Schiller über den Dichterfürsten und "Goethe ist mir einmal im Wege, und er erinnert mich so oft, dass das Schicksal mich hart behandelt hat".
Ab 1794 entwickelte sich das distanzierte Verhältnis zu einer echten Freundschaft.
Sie prägte die "Weimarer Klassik" maßgeblich.
Gemeinsam schrieben sie 1796 die "Xenien".
Goethe gab auch Anregungen zur Entstehung des "Wallenstein."
In dieser Zeit vollendete Schiller auch einige seiner berühmtesten Balladen.
Mit dem Umzug Schillers nach Weimar in 1799 sahen sich die beiden Dichter beinahe täglich.
"Wenn nur Leben und Gesundheit bis zum 50. Jahr aushält", schreibt er an Goethe.
Schon am 9. Mai 1805, mit 45 Jahren, mitten in der Arbeit am "Demetrius" stirbt Schiller.
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