1789 zieht Schiller von Weimar nach Jena. Die Stadt hat etwa 4300 Einwohner. Jeder sechste ist Student. Die Universität ist führend auf dem Gebiet der Philosophie. Schiller soll dort Geschichte lehren. Am 27. Mai 1789 hält er seine Antrittsvorlesung. Der Dichter "der Räuber" in Hörsaal? Das will sich keiner entgehen lassen. Die Studenten kommen in Scharen. Es wird eng im Hörsaal. Schiller berichtet seinem Freund Körner: " Halb sechs war das Auditorium voll. Ich sah aus Reinholds Fenster Trupp auf Trupp die Straße heraufkommen, welches gar kein Ende nehmen wollte." Die Vorlesung wird ins Audimax verlegt. "Nun gabs das lustigste Schauspiel. Alles stürzte hinaus und in einem hellen Zug die Johannisstraße hinunter, die, eine der längsten in Jena, von Studenten ganz besät war. Weil sie liefen was sie konnten, um in Griesbachs Auditorium einen guten Platz zu bekommen, so kam die Straße in Alarm und alles in den Fenstern in Bewegung. Man glaubte anfangs, es wäre Feuerlärm, und am Schloß kam die Wache in Bewegung. Was ists denn? Was gibst denn? Hieß es überall. Da rief man denn: Der neue Professor wird lesen." Schiller hat Heiratspläne. Seine Professur ist unbesoldet. Der Zwang zum Geldverdienen nimmt zu. Er lässt seine Vorlesungen drucken und in den Handel bringen.
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|DIE LEIDEN DES JUNGEN S.
|RÄUBER, REBELLEN, REVOLUTZER
|WEIN, WEIB, GESANG
|THEATER, NICHTS ALS THEATER
|ERSTE LIEBE
|NUR BARES IST WARES
|ANTRITTSVORLESUNG IN JENA
|RUINIERTE GESUNDHEIT
|GOETHE - VOM RIVALEN ZUM FREUND
|SPRÜCHE VON SCHILLER
|GEDICHTE
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